Urkunde 968 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 968 (20. Januar 767 — Reg. 106) Schenkung der Brigeda in demselben Dorf unter König Pippin und Abt Gundeland In Christi Namen, am 20. Januar im 12. (richtig: 15.) Jahr unter der Regierung unseres Herrn, des Königs Pippin. ich, die Witwe Brigida, entrichte, bewegen durch göttliche Eingebung, zu meinem Seelenheil und um der Vergeltung in der Ewigkeit willen, ein Almosen. Möge ich dadurch für würdig befunden werden, Verzeihung meiner Sünden zu erlangen. Ich übergebe meine Spende durch diese Schenkungsurkunde und Willenserklärung unter dem gegenwärtigen Tage dem hochheiligen Märtyrer Nazarius, welcher in der in pago rinensi (im Oberrheingau) gelegenen örtlichkeit Lauressam (Lorsch) ruht, welcher der ehrwürdige Herr Gundeland als Abt vorsteht. Ich übereigne zur Gänze und als immerwährendes Eigentum meinen Besitz in pago wormatiensi (im Wormsgau), in der Gemarkung Wintresh^riw = Wintersheim sw. Oppenheim/R.), und zwar je ein ungefähres Drittel von zwei Hofreiten und sieben Joch Ackerland. Der Vertrag wird hiermit gefertigt. Geschehen in Lorsch. Tag und Zeit wie oben. Handzeichen der Witwe Burfrida, welche die Ausstellung dieser Schenkungsurkunde erbeten hat. Winther hat sie geschrieben.


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