URKUNDE 961 (25. Januar 783 — Reg. 1818) Schenkung der Berthrad im gleichen Weiler unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Helmericfa In Christi Namen, am 25. Januar im 15. Regierungsjahr (783) des Königs Karl. Ich, Berhtrat, mache in Gottes Namen eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht. Sie gelte auch jener heiligen Mönchsgemeinschaft, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Herrn und Abt Helmerich dient. Ich will, daß mein Geschenk für ewig hingegeben sei und bestätige, daß es vollkommen freiwillig gemacht wurde. Ich, Berhtrat, schenke den Besitz, den ich bereits zum Seelenheile der Rotmunda übergeben habe, nämlich zwei Tagwerk Ackerland, gelegen in pago worm (atiensi = im Wormsgau), und zwar in der Gemarkung Wintresh^ewi == Wmtersheim sw. Oppenheim/R.). Auf Grund der nachfolgenden Fertigung sollen sie immerwährendes Eigentum bleiben. Geschehen in Laurissa (Lorsch). Tag und Zeit wie oben. Handzeichen der Berhtrad, welche diese Schenkungsurkunde ausstellen und bestätigen ließ. Ich, Gerward, habe sie geschrieben. 64
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