URKUNDE 958 (18. Februar 782 — Reg. 1665) Schenkung des Willifrid unter (König) Karl und Abt Helmeridi Im Namen Gottes übertrage ich, Willifrit, zum Seelenheile des Engilher eine Spende an den heiligen Märtyrer Nazarius. Er ruht in dem am Flusse Wiscoz (Weschnitz) in pago rinensi (im Oberrheingau) gelegenen Lorsch, wo der ehrwürdige Helmerich als Abt waltet. Ich schenke mein Eigentum in der Wormsgauer Gemarkung Winthresh^eiw = Wintersheim sw. Oppenheim/R.), nämlich eine Hofreite und einen Weinberg, ferner in Gemin.ish(eim =. Gimbsheim/R. s. Oppenheim) eine Hofreite, endlich in Deonen^eim =. Dienheim/R, s. Oppenheim) einen Weinberg. Mit heutigem Tage übergebe ich, gestützt auf Handgelöbnis, als ewiges Eigentum dies alles aus meinem in das Eigentum und Herrenrecht des Hl. Nazarius. Geschehen im Kloster Lorsch am 18. Februar im 14. Regierungsjahre des Königs Karl. Handzeichen des Engilher, welcher veranlaßt hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt werde. Samuel hat sie geschrieben.
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