URKUNDE 956 (4. Mai 775 — Reg. 1167) Verkauf des Rubert in Hemshof unter König Karl und Abt Gundeland Es ist bekannt, daß ich, Rubert, als Verkäufer, dem in Christo verehrungswürdigen Vater Gundeland, dem Abt des Klosters Lorsch, als Käufer, eine in tlemmingesli(eimmero) marca (in der Gemarkung Hemshof bei Ludwigshafen-Friesen-heim) in pago wormatiensi (im Wormsgau) gelegene' Wiese verkauft habe. Sie mißt in der Länge 30 und in der Breite 15 Ruten. Ferner verkaufte ich fünf Morgen Land in 'Fl•idol{'lsb(eimmero) marca (in der Gemarkung Friedelsheim ö. Bad Dürkheim/W.) und in Wizenh^e/w == Weisenheim am Berg s. Grünstadt/W.) einen Weinberg im Ausmaß von einem Morgen. Als Gegenwert erhielt ich fünf Unzen in Silber. Die beschriebenen Grundstückehabe ich in euer Eigentum übergeben. Ihr sollt das Recht haben, dieselben innezuhaben, zu behalten, zu verschenken, zu vertauschen oder mit denselben nach euerem Belieben zu verfahren. In allen Belangen sollt ihr freie Vollmacht haben. Dieser gegenwärtige Verkauf soll jederzeit beständig und unverbrüchlich in Kraft bleiben. Geschlossen und gefertigt. Geschehen im Kloster Lorsch am 4. Mai im 7. Regierungsjahr (775) des Königs Karl. Handzeichen des Ruobert, welcher gewünscht hat, daß dieser Verkaufsvertrag ausgestellt werde. Samuel hat ihn geschrieben.
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