URKUNDE 929 (21. Mai 792— Reg. 2373) (Schenkung der) Uodalsuint unter König Karl und Abt Richbod Im Namen Gottes, am 21. Mai im 24. Regierungsjahr unseres Herrn Karl. Ich, Uodalsuint, mache zu meinem Seelenheile dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius zu Laurissa (Lorsch) am Flusse Wiscoz (Weschnitz) eine Vergabung. In gleicher Weise sei sie auch übertragen an die geheiligte Mönchsgemeinschaft, welche unter dem ehrwürdigen Abt Richbodo Gott dient. Ich schenke mein Eigentum in pago worma.c(iensi == im Wormsgau), und zwar in Ulfridesheim (Waldiilversheim sw. Oppenheim/R.), nämlich den dritten Teil von einer Hofreite, welche auf einer Seite an die Liegenschaft des Waltfrid, auf der anderen an jene der Schenkgeberin selbst und auf der dritten Seite an die Landstraße stößt. Vom gegen52 wärtigen Tag an übergebe ich (diese Drittelhofreite) an jene Stätte, damit sie deren Erträge mehre. Damit ist der Vertrag abgeschlossen. Geschehen in Waldülversheim am 21. Mai im 24. Regierungsjahr (792) unseres Herrn Karl. Handzeichen der (Zeugen) Waldolf und Amanolf. Handzeichen der Uodalsuind, welche ersucht hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt werde. Reginbert hat sie geschrieben.
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