Urkunde 927 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 927 (24. Juni 801 — Reg. 2738a) (Schenkung des) Richolf unter König Karl und Abt Ridibod In Christi Namen machen wir, Rihcholf und Theotlint, meine Frau, am 24. Juni im 33. Regierungsjahr (des Königs Karl) zum Seelenheile des Uodallaug eine Zuweisung an den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius zu Laurissa (Lorsch) am Flusse Wiscoz (Weschnitz). Sie ist auch bestimmt für Jene heiligmäßige Vereinigung von Mönchen, welche dort ihren Dienst verrichtet, und der zur Zeit der Abt Richbodo vorsteht. Wir schenken einen Weinberg in pago worm(atiensi = im Wormsgau), und zwar in der Gemarkung Ulfridesheim (Waldiilversheim sw. Oppenheim/R.). Unter dem gegenwärtigen Tage geben wir ihn aus unserem in das Besitzrecht des Hl. Nazarius. Daraufhin erfolgte feierliches Handgelöbnis. Geschehen am 24. Juni im 33. Regierungsjahr (801) unseres Herrn Karl. Handzeichen von Richcholf und Theothlind, seiner Ehefrau, welche angeordnet haben, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt werde.


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