Urkunde 926 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 926 (19. März in der Zeit zwischen 778 und 781 — Reg. 1611) Schenkung der Richardis unter Karl dem Großen und Abt Helmericfa (778—784) Ich, Richart (Ricgart), entrichte im Namen Gottes eine Spende. Ich lasse sie dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius zukommen, dessen Leib in dem am Flusse Wiscoz (Weschnitz) in pago renensi (im Oberrheingau) gelegenen Kloster Lauressam (Lorsch) ruht, dem der ehrwürdige Herr Gundeland (gest. 778) als Abt vorsteht. Es ist mein Wille, daß meine Gabe für ewige Zeiten gelte. Ich schenke mein Eigentum in pago worm(atiensi -=. im Wormsgau), und zwar in der Gemarkung Vl{ndesti(eim ==; Waldülversheim sw. Oppenheim/R.), nämlich das Stück Land, auf dem unser Hof steht. Mit Rechtswirksamkeit von heute gebe und übertrage ich es, damit es Jetzt und später jener Stätte des Hl. Nazarius und ihren Vorgesetzten immer zum Nutzen gereiche. Geschehen in Lauressa (Lorsch) am 19. März im 13. Regierungsjahr (781) unseres Herrn Karl. Handzeichen der Rigehard, welche gewünscht hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt werde. Ruodolf hat sie geschrieben.


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