URKUNDE 922 (3. Juli 774 — Reg. 1052) Schenkung des Hucbert in Waldülversheim unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 3, Juli im 6. Jahre (774) des Herrn und Königs Karl. Ich, Hucbert, schenke zum Seelenheile des Hartbert das, was er selbst mir übergeben hat. Ich schenke dies dem heiligen Märtyrer Nazarius, der in dem am Flusse Wisoz (Weschnitz) in pago re-nensi (im Oberrheingau) gelegenen Kloster Lauressam ruht, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht. Es ist mein Wille, daß meiner Vergabung ewige Dauer beschieden sei. Zur Obergabe gelangen die Liegenschaften in pago votmM(iensi), und zwar in den Gemarkungen Ulfridesh^w =: 'Wal(liilversheim sw. Oppenheim/R.), Deninh^w = Dienhcim s. Oppenheim/R.) und Rodulfishe^w == Rudolfsheim, Wüstung bei Dienheim/R,) und in anderen Ortschaften, alle die Besitzungen, die aus seiner (Hartberts) Erbschaft stammen, alle und in allen ihren Teilen. Ausgenommen ist nur das Vermögen (besonders das Vieh) jener Leute, welche dort ihren Wohnsitz haben. Alles andere aber sdienke, übergebe und übertrage ich in unberührter Gesamtheit vom gegenwärtigen Tag an aus meinem in das Besitzrecht des Hl. Nazarius. Geschlossen und gefertigt. Geschehen in Lorsch. Tag und Zeit wie oben. Handzeichen des Hucbert, welcher angeordnet hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt werde. Handzeichen der (Zeugen) Hiltibald, Ratbert und Winrad. Hucbert war der Schreiber.
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