URKUNDE 892 (1. September 805 — Reg. 2931) Schenkung des Ratbert unter König Karl und Abt Adalung Im hierauf folgenden Jahre mache ich. Ratbert, eine Vergabung zu meinem und meiner Söhne Bernung und Lütwin Seelenheil. Sie sei ausgerichtet an den heiligen Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Adalung als Abt vorsteht. Ich schenke in Hepphenheim (Heppenheim a. d. Wiese w. WormsIR.) vier Joch Ackerland und einen Weinberg in der Absicht, daß ihr von heute an das Recht haben sollt, diese Güter innezuhaben, zu behalten, zu verschenken, zu vertauschen oder sonstwie nach euerem Belieben zum Nutzen des Klosters zu verwenden. In allen Belangen sollt ihr, gestützt auf diese vertragliche Übereinkunft, freie und weitestgehende Vollmacht haben. Geschehen im Kloster Lorsch am l. September im 37. Regierungsjahr (805) unseres Herrn) des ruhmreichen Kaisers Karl. Handzeichen des Ratbert, welcher diese Schenkung gemacht und deren Fertigung erbeten hat. Handzeichen von Folepert. Der Mönch Reginbert war der Schreiber.
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