URKUNDE 889 (10. Januar 801 — Reg. 2714) Schenkung des Lübher unter König Karl und Abt Ricfabod Im 33. Regierungsjahr unseres Herrn, des ruhmreichen Kaisers Karl, wende ich, Lübher, zum Seelenheile meiner Tochter Fridulind dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius eine fromme Spende zu. Der Leib des Heiligen ruht im Kloster Lorsch, dem der ehrwürdige Richbodo als Abt vorsteht. Ich schenke einen Weinberg in Hepphenheim (Heppenheim a. d. Wiese w. Worms/R.) in der Weise, daß er von heute an jener heiligen Stätte jederzeit zum Nutzen und Vorteil gereiche. Der Vertrag wird hiermit gefertigt. Geschehen im Kloster Lorsch am 10. Januar (801). Handzeichen des Schenkgebers Lübher. Reginbert hat das geschrieben.
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