URKUNDE 887 (10. Dezember 797 — Reg. 2604) Schenkung des Reginolf unter König Karl und Abt Richbodo Ich, Reginolf, mache im Namen Gottes und zu meinem Seelenheil eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Nazarius, der im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürige Herr Richbodo als Abt vorsteht. Mit dem Wunsche, daß meiner Spende ewiger Bestand beschieden sei, schenke Ich In Hepphenheim (Heppenheim a. d. Wiese w. WormsIR.) eine Hofreite, alle darauf stehenden Bauwerke, 14 Joch Ackerland, einen in der Hofreite selbst liegenden Weingarten, den Knecht Villihelm (UlUhelm), Wiesen und überhaupt alles, was ich bisher dort besessen habe. Vom gegenwärtigen Tag an übergebe und übertrage ich dies alles im Namen Gottes als ewiges Eigentum. Damit ist der Vertrag abgeschlossen. Geschehen im Kloster Lorsch am 10. Dezember im 30. Regierungsjahr (797) unseres Herrn, des Königs Karl. Handzeichen des Reginolf, des Schenkgebers. Handzeichen des Gozold, des Rifrid, seines Bruders, des Liebolf und des Sigibert. Der Schreiber war Reginbert.
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