URKUNDE 885 (9. Juni 796 — Reg. 2546) Schenkung der Ekkensuind unter König Karl und Abt Richbod Wir, Ekkiswint und Lütbrant, mein Sohn, errichten eine Stiftung zum Heil unserer Seelen. Wir weihen sie dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Richbodo als Abt vorsteht. Wir schenken in Christi Namen zu ewigem Besitz in 35 lieppitfenheim == Heppenheim a. d. Wiese w. Worms/R.) zehn Joch Ackerland und einen Weinberg. Die Schenkung ist damit in Rechtskraft erwachsen. Geschehen im Kloster Lorsch am 9. Juni im 28. Regierungsjahr (796) unseres Herrn, des glorreichen Kaisers (richtig: Königs) Karl. Handzeichen der Ekkisuind und ihres Sohnes, welche diese Schenkung dargebracht haben. Handzeichen der (Zeugen) Eberhelm, Berno und Werther. Geschrieben von Reginbert.
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