URKUNDE 883 (22. April 792 — Reg.. 2366) Schenkung des Wigher im nämlichen Dorf unter König Karl und Abt Richbod Im 24. Regierungsjahr unseres Herrn, des Kaisers (richtig: Königs) Karl, spende ich, Wigher, ein Almosen. Es soll meinem und des Meginfrid Seelenheile dienen. Ich schenke das, was Jener selbst als rechtmäßiger Besitzer mir übergeben hat, dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Richbodo als Abt vorsteht. Ich übergebe zehn Joch Ackerland und einen Weinberg in Hepphenheim (Gau-Heppenheim ö. Alzey/Selz nw. Worms/R.) unter dem heutigen Tag im Namen Gottes als ewiges Eigengut. Der Vertragsabschluß ist damit in Kraft getreten. Geschehen im Kloster Lorsch am 22. April im 24. Regierungsjahr (792) unseres Herrn, des Kaisers Karl. Handzeichen des Schenkgebers Wigher. Ich, Reginbert, habe diese (Urkunde) geschrieben.
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