Urkunde 875 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 875 (30. März 788 — Reg. 1997) Schenkung des Herimar unter König Karl und Abt Richbod Im 20. Regierungsjahr unseres Herrn, des Königs Karl, mache ich, Herimar, eine milde Stiftung. Sie diene meinem Seelenheil und sei geweiht dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, der in dem unter dem ehrwürdigen Herrn und Abt Richbodo stehenden Kloster Lorsch ruht. Ich schenke einen Weinberg in Hepphenheim (Gau-Heppenheim ö. Alzey/Selz nw. Worms/R.), den mir Muodo und sein Sohn Winiding übergeben haben. In Christi Namen möge ihn der Heilige auf immer besitzen. Das Abkommen ist damit rechtswirksam geworden. Geschehen im Kloster Lorsch am 30. März (788). Handzeichen des Herimar, der diese Schenkung gemacht hat. Regin-bert war der Schreiber.


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