URKUNDE 872 (25. Mai in der Zeit zwischen 779 und 783, am ehesten 782 — Reg. 1889) Schenkung des Reginhold unter König Karl In Gottes Namen überreiche ich, Reginolf, eine milde Gabe an den heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Helmerich (778—784) als Abt vorsteht. Ich bestimme, daß die Hingabe für alle Zeiten Gültigkeit haben soll. Ich schenke einen Leibeigenen namens Willehelm, eine Hofreite mit dem Vieh des vorgenannten Leibeigenen, Ackerland, Felder, Wiesen, Weiden und überhaupt alles, was ich dort bisher besessen habe. Mit Rechtswirksamkeit vom gegenwärtigen Tag übergebe ich dies alles im Namen Gottes als immerwährendes Eigengut. Damit ist der Vertrag abgeschlossen. Geschehen im Kloster Lorsch am 25. Mai im 18. (?) Regierungsjahr unseres Herrn, des Kaisers (richtig: Königs) Karl. Handzeichen des Schenkgebers Reginulf. Handzeichen der (Zeugen) Sigibert und Uodilhild. Schriftlich festgehalten von Rudolf.
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