URKUNDE 869 (21. April 778 — Reg. 1388) Schenkung des Rudolt unter König Karl und Abt Gundeland Wir, Rudolt und meine Schwester Aba, entrichten ein Almosen zum Seelenheil unseres Vaters Irminold. Es sei geweiht dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, der leibhaftig im Kloster Lorsch ruht, dem der verehrungswürdige Herr Gundeland als Abt vorsteht. Wir schenken drei Morgen Land in Hepphenheim (Heppenheim a. d. Wiese w. Worms/R.), damit sie von heute an Jener heiligen Stätte jederzeit zu Nutz und Frommen gereidien mögen. Der Vertragsabschluß ist damit in Kraft getreten. Geschehen im Kloster Lorsch am 21. April im 10. Regierungsjahr (778) unseres Herrn, des Königs Karl. Handzeichen der Stifter Ruodold und seiner Schwester Aba. Handzeichen der (Zeugen) Rutger und Sigefrid. Der (Urkunden)Sdireibet war Grim(ar).
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