URKUNDE 866 (27. Januar 775 — Reg. 1143) Schenkung des Landfrid unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 27. Januar im 7. Regierungsjahr (775) unseres Herrn, des Königs Karl. Wir, Lantfrid und Hivorin, geben zum Seelenheile der Wolfleig etwas von unserem Eigentum an den heiligen Märtyrer Nazarius ab. Dessen Leib ruht im Kloster Lorsch, dem der ehrwürdige Herr Gundeland als Abt vorsteht. Wir schenken zwei Hofreiten mit 19 Joch Ackerland, gelegen in der Hepphenheimero marca (in der Gemarkung Heppenheim a. d. Wiese w. Worms/R.), ferner ein Stück Wiesland und überhaupt alles, was sie selbst (Wolfleig) dort bekanntermaßen besessen hat. Wir übergeben dies alles in unverändertem Zustand im Namen Gottes auf ewig zu eigen, wie beigefügte Fertigung bescheinigt. Geschehen im Kloster Lorsch. Handzeichen von Lantfrid und Hivorin (Hüorin), welche diese Vergabung durchgeführt haben. Der Schreiber war Hornung.
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