URKUNDE 859 (29. Juni 767 — Reg. 188) Schenkung des Radulf unter König Pipin und Abt Gundeland Im obenerwähnten Jahre mache ich, Radulf, dem heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, eine für ewige Zeiten bestimmte Vergabung. Ich schenke (in Gau-Heppenheim?) das, was mir seitens meines Bruders Fruother zugekommen ist, nämlich auf zwei Fluren gelegenes Ackerland im Umfange von einem ganzen beziehungsweise fast einem Morgen und auf drei Fluren gelegene Wiesen; ferner in Ibernesheim (IbersheimIR. n. Worms) einen Weinberg, welcher durch Übergabe durch meine Ehefrau in meinen Besitz gekommen ist, und für die Anlage eines Weinberges bestimmtes Land, welches mit jenem (erwähnten) Weinberg zusammenhängt. Gestützt auf die nachfolgende Vertragsfertigung übergebe ich dieses alles im Namen Gottes als immerwährendes Besitztum. Geschehen im Kloster Lorsch am 29. Juni (767). Handzeichen des Stifters Radulf. Handzeichen des Grafen Hatto. Handzeichen der (Zeugen) Aganuiig und Odacer. Urkundenschreiber: Samuel.
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