Urkunde 854 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 854 (14. Dezember 789 — Reg. 2153) Schenkung des Uodal im nämlichen Dorf unter König Karl und Abt Ricfabod Im gleichen Jahr entrichte ich, Uodal, zum Seelenheile meiner Mutter Burgsuind eine Gabe. Ich schenke das, was sie selbst mir mit dem Auftrage übergeben hat, es an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, weiterzureichen, was ich somit getan habe. Die Schenkung besteht aus sieben Joch Ackerland, gelegen in Ebinstein (Eppstein sw. Frankenthal/P. s. Worms/R.). Dieses Land übertrage ich vom gegenwärtigen Tage an aus meinem Besitzredit und übereigne es in das Besitz- und Herren26 recht des Hl. N(azarius), auf daß er es in Gottes Namen auf ewig besitze. Die Schenkung ist damit in Rechtskraft erwachsen. Geschehen im Kloster Lorsch am 14. Dezember im oben genannten Jahr. Handzeichen des Stifters Odal. Ruodolf hat dies geschrieben.


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