Urkunde 853 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 853 (20. November 789 — Reg. 2149) Schenkung des Ruotbert im gleichen Dorf unter König Karl und Abt Richbod In Christi Namen, am 20. November im 22. Regierungsjahr unseres Herrn, des ruhmreichen Kaisers (richtig: Königs) Karl. Wir, Ruotbert und meine Tochter Albleib, machen eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, der im Kloster Lorsch ruht, dessen Vorsteher der ehrwürdige Abt Richbodo ist. Es ist unser Wille, daß unser Geschenk auf ewig hingegeben sei. Es besteht in einer in Ebinstein (Eppstein sw. Frankenthal/P. s. Worms/R.) gelegenen Wiese mit einem Jahresertrag von 25 Fuder Heu. Künftig soll sie als dauernder Besitz jener heiligen Stätte jederzeit erhöhten Nutzen bringen. Der Besitzwechsel ist damit vollzogen. Geschehen im Kloster Lorsch. Tag und Zeit wie oben. (Handzeichen) der Schenkgeber Rupert und Albleib. Handzeichen der (Zeugen) Giselbert, Babo und Luther. Rudolf als Schreiber.


Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de