Urkunde 852 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 852 (1. Mai 786 — Reg. 1958) Schenkung von Heriman und Weliman unter König Karl und Abt Richbod Wir, Heriman und mein Sohn Weliman, geben im Namen Gottes ein Almosen. Es gelte dem heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Richbodo als Abt vorsteht. Auf ewig sollen nach unserem Willen geschenkt bleiben eine in Ebinstein (Eppstein sw. Frankenthal/P. s. Worms/R.) gelegene Hofreite, sechs Joch Ackerland und ein Stück Wiese, von dem zwei Fuder Heu eingebracht werden können. Dies alles übertragen wir aus unserem Besitzstand, damit es vom gegenwärtigen Tag an das Einkommen jener heiligen Stätte mehre. Der Vertragsabschluß ist damit in Kraft getreten. Geschehen im Kloster Lorsch am l. Mai im 18. Regierungsjahr (786) unseres Herrn Karl. Handzeichen der Stifter Heriman und Weliman. Der Schreiber war Rudolf.


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