Urkunde 833 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 833 (17. Mai 785 — Reg. 1935) Schenkung der Uoda unter Karl dem Großen und Abt Richbod Im 17. Regierungsjahr unseres Herrn, des ruhmreichen Kaisers (richtig: Königs) Karl, mache ich) Uoda, eine Stiftung an den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Richbod als Abt vorsteht. Ich schenke zwei Joch Ackerland in Merische (Frankenthal-Mörsch). ich bestimme, daß meine Vergabung ewige Gültigkeit haben soll und ich bestätige, daß sie vollkommen freiwillig erfolgt. Sie soll von heute an jener heiligen Stätte oder ihren Amtswaltern jederzeit Nutzen und erhöhten Vorteil bringen. Der Vertrag ist damit rechtswirksam geworden. Geschehen im Kloster Lorsch am 17. Mai (785). Handzeichen der Uoda, von der diese Schenkung stammt. Handzeichen der (Zeugen) Adalrich und Lüttroch. Ruodolf als Schreiber,


Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de