Urkunde 829 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 829 (11. Mai 778— Reg. 1396) Schenkung des Hatto in demselben Dorf unter König Karl und Abt Gundeland Ich, Hato, wende dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius eine Gabe zu. Der Leib des Heiligen ruht im Kloster Lorsch, das unter der Leitung des ehrwürdigen Abtes Gundeland steht. Mit dem Wunsche, daß meiner Stiftung ewige Dauer beschieden sei, schenke ich in Merische (Frankenthal-Mörsch) eine Wiese. Sie ist auf der einen Seite begrenzt durch die Liegenschaft des Hl. t^(azarius), auf der westlichen Seite aber durch das mir gehörige an der Landstraße gelegene Gut. Ich übergebe und übertrage diese Wiese mit Wirksamkeit vom heutigen Tag in der Absicht, daß sie künftig jener heiligen Stätte jederzeit erhöhten Nutzen einbringen soll. Geschlossen und gefertigt. Geschehen im Kloster Lorsch am II. Mai im 10. Regierungsjahr (778) unseres Herrn, des Königs Karl. Handzeichen von Hatto, der diese Schenkung gemacht hat, und von seinem Sohne Egino. Die Niederschrift besorgte Grimar.


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