Urkunde 827 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 827 (12. Juni 773 — Reg. 891) Schenkung des Radulf im gleichen Dorf unter König Karl und Abt Gundeland Im 7. Regierungsjahr unseres Herrn, des Königs Karl, machen wir, Ruotpert und meine der Willigard sechs Joch Ackerland, gelegen in Merische (Frankenthal-Mörsch). Nach meinem Willen sollen sie für alle Zeit dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius geschenkt sein, der im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht. Gestützt auf diesen Vertrag soll er sie immerdar besitzen. Geschehen im Kloster Lorsch am 12. Juni (773), im 5. Regierungsjahr unseres Herrn, des Königs Karl. Handzeichen des Radulf, der diese Schenkung veranlaßt hat. Handzeichen der (Zeugen) Hagrulf, Sigebert und Matzo. Samuel hat (diese Urkunde) geschrieben.


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