Urkunde 826 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 826 (27. Mai 771 — Reg. 618) Schenkung des Hunarg unter Karl dem Großen und Abt Gundeland Im 3. RegierungsJ'ahre desselben Fürsten, Ich, Hunarg, mache eine Stiftung. Sie ist bestimmt für den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der verehrungswürdige Herr Gundeland als Abt vorsteht. Meine Vergabung, der ich ewigen Bestand wünsche, diene meinem Seelenheil, Ich schenke eine Wiese, gelegen in Merische (Frankenthal-Mörsch) am Rhein. Sie grenzt auf der einen Seite an das Besitztum des Erkenbert, auf der anderen an jenes der Frau Albsuind. Ich übergebe die Wiese mit Rechtswirksamkeit vom heutigen Tage im Namen Gottes und auf Grund dieses Vertrages als immerwährendes Eigentum. Geschehen im Kloster Lorsch am 27, Mai (771). Handzeichen des Stifters Hunarg. Samuel war der Schreiber.


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