URKUNDE 817 (5. März 782 — Reg. 1697) Schenkung des Ruotbert in Walldorf unter König Karl und Abt Helmericfa Im 14. Regierungsjahre unseres Herrn, des ruhmreichen Königs Karl. Ich, Ruotbert, überreiche eine Spende an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Helmerich als Abt vorsteht. Es ist mein Wille, daß diese durch göttliche Eingebung erfolgte Opfergabe immerwährenden Bestand habe. Ich schenke alles das, was ich in Waltdorph (Walldorf w. Wiesloch s. Heidelberg) und in Hodomaron (Wüstung unweit Walldorf) bisher besessen habe: Hofreiten, Äcker, Wälder und Felder. Alles übergebe und übertrage ich in Gottes Namen mit Rechtswirksamkeit vom gegenwärtigen Tage auf Grund dieses Vertrages für ewig zu eigen. Geschehen im Kloster Lorsch am 5. März (782). Handzeichen des Ruotbert, der diese Schenkung durchführte. Grimar hat sie schriftlich festgelegt.
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