URKUNDE 816 (16. April 803 — Reg. 2778) Schenkung von Reginbald und Trutbald in Botzheim unter Kaiser Karl und Abt Richbodo In Gottes Namen bringen wir, Reginbalt und Trutbalt, eine Opfergabe dar. Sie diene dem Heile unserer Seelen sowie dem Seelenheile von Hiltdiniu, Cunimadali, Hiltdiniwa, Erlebald und Rihmadali, Heribald. Sie sei gewidmet dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Richbodo als Abt vorsteht. Mit der Bestimmung, daß unsere Zuwendung für ewige Zeiten gelten soll, schenken wir in Botresheim (Botzheim, Wüstung w. Ladenburg ö. Mannheim) eine Hube mit Hofreite und alles, was zur Hube gehört, nämlich Hofstätten, Felder, Weiden, Wege, Wälder, Wasserstellen und Wasserläufe. Alles übergeben und übertragen wir aus unserem gesetzlichen Eigentumsrecht in das Besitz- und Herrenrecht des Hl. Yi(azarws). Möge er alles in Christi Namen innehaben. Geschehen im Kloster Lorsch am 16. April im 35. Regierungsjahr (803) unseres Herrn, des ruhmreichen Kaisers Karl. Handzeichen der Stifter Reginbald und Trutbald, seines Sohnes. Handzeichen der (Zeugen) Dietbert, Eberwin und Walmar. Schreiber war Reginbert.
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