URKUNDE 803 (16. Juli 808 — Reg. 2986) Schenkung von Einold und Lantbalt in Botzheim unter Karl dem Großen und Abt Adalung Im 40. Regierungsjahre unseres Herrn Karl, des ruhmreichsten Kaisers. Wir, Einölt und Lantbalt, machen eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Christi Nazarius, der im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Adalung als Abt vorsteht. Die nach unserem Willen für immerdar bestimmte Zuwendung diene dem Seelenheil des Egilbert und seines Bruders Dagulf. Zur Obergabe gelangt das Besitztum, das uns der oben genannte Egilbert als rechtmäßiger Inhaber mit der Weisung zugeteilt hat, daß wir es für ihn und seinen Bruder an den Hl. ^azarius) weitergeben sollen, was wir hiermit tun. Schenkgegenstände sind eine Hofreite in Bot^eresheim (Botzheim, Wüstung w. Ladenburg ö. Mannheim), elf Joch Ackerland und alles das, was zu jener Hofreite gehört. Alles übertragen wir aus unserem Besitzrecht in das Eigentums- und Herrenrecht des Hl. ~N.(azarius). In Gottes Namen möge er es auf ewig besitzen. Von diesem Tage an diene alles jener heiligen Stätte, gestützt auf diese vertragliche Obereinkunft, jederzeit als zusätzliche Einnahmequelle. Geschehen am 16. Juli (808). Handzeichen von Einold und Lantbald, welche veranlaßt haben, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt werde. Handzeichen der (Zeugen) Eberwin, Wolf-hard und lsanbert. Schreiber war Altwin.
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