URKUNDE 797 (3. September 808 — Reg. 2989) Schenkung von Hadebert und Wolfhard unter König Karl und Abt Adalung In Gottes Namen wollen wir, Hadebert und Wolfhard, ein gutes Werk vollbringen. Wir machen eine Zuwendung an den Hl. Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, in dem der ehrwürdige Herr Adalung als Abt waltet. Sie soll in alle Ewigkeit bestehen und dem Seelenheile des Eigilbert dienen. Wir schenken eine halbe Hofreite und 41 Joch Ackerland in Rorbach (Heidelberg-Rohrbach) und einen Weinberg und einen Wald in Bergeheim (Heidelberg-Bergheim) und alles das, was dazugehört, nämlich Hofstätten, Äcker, Felder, Wiesen, Weiden, Wege, Wälder urd drei Leibeigene, nämlich Uodila, Woifgarda und Artlinda. All das übergeben und übertragen wir im Namen Gottes zu immerwährendem Eigentum. Der Vertragsabschluß ist damit in Kraft getreten. Geschehen im Kloster Lorsch im 40. Regierungsjahre (808) unseres Herrn, des ruhmreichen Königs Karl, am 3. September. Handzeichen von Haduber: und Wolfhard, welche diese Schenkung machten und sie fertigen ließen. Handzeichen der (Zeugen) Ekkibert, Ermenfrid und Berolf. Altwin hat dies geschrieben.
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