Urkunde 793 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 793 (8. Juli in der Zeit zwischen 784 und 804 — Reg. 2880) Schenkung des Wacho unter König Karl und Abt Richbod (784—804) Im gleichen Jahre mache auch ich, Wacho, eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Richbodo als Abt vorsteht. Ich schenke in Rorbach (Heidelberg-Rohrbach) eine Hube) 30 Morgen Land, und, ebenfalls in Rorbach, einen Weinberg, ferner in Buoteresheim (Wüstung Botzheim w. Ladenburg ö. Mannheim) eine Hofreite. Dies alles, nämlich Hofreiten, Felder, Wälder, Weiden, Wege, Brunnen und Bäche will ich in Gottes Namen zum ewigen Eigentum hingeben für das Seelenheil meines Sohnes. Der Vertrag ist damit rechtswirksam geworden. Geschehen im Kloster Lorsch am 8. Juli. Handzeichen von Wacho. Handzeichen der (Zeugen) Druhbald, Wolfhard und Birnicho. Reginbert war der Schreiber.


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