Urkunde 785 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 785 (26. März 837 — Reg. 2960) Schenkung des Erhard unter Karl dem Großen und Abt Adalung Ich, Erhart, mache eine Schenkung an den heiligen Märtyrer Nazarius, welcher im Kloster Lorsch ruht. Das Kloster ist im Oberrheingau gelegen und wird bekanntlich vom verehrungswürdigen Abt Adalung geleitet. Meine Schenkung erstreckt sich auf fünf Joch Ackerland in Blanckenstat (Plankstadt w. Heidelberg) und eine leibeigene Frau, deren Name Willibirg ist. Ich wünsche, daß meine Gabe für ewige Zeiten gelte, daß sie meinem Seelenheile diene und vom heutigen Tag an jener heiligen Stätte zum Heile gereiche. In diesem Sinne ist vorliegender Vertrag gefertigt. Geschehen im Kloster Lorsch am 26. März im 39. Jahre (807) der Regierung unseres Herrn, des Kaisers Karl. Handzeichen des Ehard, der diese Schenkung machte. Handzeichen der (Zeugen) Theotbert, Emicho und Hus. Schreiber war Altwin.


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