URKUNDE 783 (17. Januar 802 — Reg. 2757) Schenkung des Cuniberth unter König Karl und Abt Richbod In Gottes Namen schenke ich, Cunibert, zum Seelenheile meines Vatersbruders Roccolf und meines Bruders Diottolf zwei Hofreiten und 25 Joch Ackerland in Blanckenstat (Plankstadt w. Heidelberg). Auf ewig seien diese Liegenschaften dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius geweiht, der in dem Kloster ruht, welches Lorsch genannt wird und im Oberrheingau am Flusse Wischoz (Weschnitz) gelegen ist. Ich betone ausdrücklich, daß meine Schenkung aus durchaus freiem Willen erfolgt. Alles, was ich an den genannten Orten besessen habe, übergebe ich aus meinem Eigentumsrecht in das Besitz- und Herrenrecht des Hl. Nazarius. Ich übertrage es im Namen Gottes als immerwährendes Eigentum. Urkund dessen die Fertigung. Geschehen im Kloster Lorsch am 17. Januar des 34. Jahres (802) der Königsherrschaft Karls, unseres Herrn, des glorreichen Kaisers. Handzeichen des Cunibert, der diese Schenkung machte. Handzeichen der (Zeugen) Ehard, Hiltdihard und Rodold. Reginbert hat (diese Urkunde) geschrieben. 290
Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de