Urkunde 782 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 782 (um 793 — Reg. 2453) Schenkung des Milizzo unter König Karl und Abt Richbod Im gleichen Jahre (wie in Urk. Nr. 781) mache ich, Miliz de lobodoninse (aus La-denburg) eine Schenkung zum Heil meiner Seele. Sie gilt dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Richbod als Abt vorsteht. Ich wünsche, daß meine Schenkung auf ewige Zeit Bestand habe. In meine Übergabe ist alles eingeschlossen, was ich in dem Blanckenstat (Plankstadt w. Heidelberg) genannten Dorf und auch in Truhtolvesheim (Truchdolfsheim, Wüstung bei Plankstadt) besitze, nämlich zwei Hofreiten und 34 Morgen Land. Alles, Wiesen, Weiden, Zu- und Abfahrten und Wälder übergebe und übertrage ich aus meinem Besitzrecht in das Eigentums- und Herrenrecht des Hl. Nazarius, damit er alles in Gottes Namen auf ewig besitze. Urkund dessen die Fertigung. Geschehen im Kloster Lorsch. Handzeichen des Miliz, der diese Vergabung machte. Handzeichen der (Zeugen) Nending, Albher und Leidrad. Reginbert als Schreiber.


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