Urkunde 773 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 773 (23. März 807 — Reg. 2959) Schenkung des lsher unter Karl dem Großen und Abt Adalung Im 39. Regierungsjahre unseres Herrn, des ruhmreichen Kaisers Karl. Wir, lsheri und meine Gemahlin Ruotniu, machen eine Vergabung an den Hl. Nazarius, welcher im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Adalung als Abt vorsteht. Wir schenken eine Hube und 16 Joch Ackerland in Ebbelenheim (Eppelheim w. Heidelberg) mit Hofreiten, Feldern, Wiesen, Weiden, Wäldern, Wohnhäusern, Wirtschaftsbauten, stehenden und fließenden Gewässern) mit einem Leibeigenen namens Reginbert und überhaupt allem, was wir in jener Ortschaft bisher gehabt haben. Wir übertragen dies alles unter dem heutigen Tage im Namen Gottes als ewiges Eigentum. Wenn aber künftig jemand — und so weiter wie oben — bis: Vertrag geschlossen am 23. Mrz (807). Handzeichen des Stifters lsheri. Handzeichen der (Zeugen) Theobert, Leidrad und Roholf. Altuwin war Schreiber.


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