URKUNDE 763 (3. März 792 — Reg. 2360) Schenkung des Priesters Heirad unter König Karl und Abt Richbodo Im 24. Regierungsjahre des Königs Karl, unseres Herrn, schenke ich, der Priester Heilrad, dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, eine Hofreite in Suezzingen (Schwetzingen w. Heidelberg), welche ich von Erpho gekauft habe, und eine andere, welche ich von Reginbod gekauft habe, und eine dritte, welche mir Hart-nant gegeben hat, und eine vierte, welche mir Fricco gegeben hat, ferner den zu diesen Hofreiten gehörigen Nutzboden, die Wiesen, einen Wald und die Straße, das Wasserrecht und das Weideland. Ich schenke alles insgesamt, was ich dort besitze, und in allen seinen Einzelteilen, Vieh und alles übrige, die Leibeigenen namens Weliman, Radolf und Ruotbirg, zwei in jenen Hofreiten gelegene Häuser, einen Vorratsspeicher und alles Bauwerk, das auf jenen Hofreiten errichtet ist. Ferner schenke ich in Westheim (Wertheim, Wüstung bei Schwetzingen) ein Haus und eine Scheune, welche ich erstellt habe, und in Hantscuhesheim (Heidelberg-Handschuhsheim) ein Haus, welches ich gebaut habe, und zwei Leibeigene, nämlich Williger und Blitdrud, welche ich übergeben habe, damit sie zu Freien gemacht werden. Namenszeichen des Heilrad, welcher diese Schenkung machte. Handzeichen von Ruoding, Hucbert und Oddacer. Der Vertrag wurde gefertigt am 3. März (792). Grimar hat ihn niedergeschrieben.
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