Urkunde 762 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 762 (6. März 783 — Reg. 1820) Schenkung der Dietirnd unter Karl dem Großen Im gleichen Jahre mache auch ich, Dietlint, eine wohltätige Stiftung. Sie ist zum Heile meiner Seele für den heiligen Märtyrer Christi Nazarius bestimmt, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, das dem verehruiigswürdigen Abt Helmerich unterstellt ist. Es ist mein Wille, daß die Vergabung auf ewig bestehen bleibe, und ich bestätige ausdrücklich, daß sie aus vollkommen freiem Willen gemacht wurde. Ich schenke alles, was ich in Suezzingen (Schwetzingen w. Heidelberg) besitze. Hofreiten, Felder, Wiesen, Weiden, Wege, Wälder, Teiche und Bäche. Ich übergebe und übertrage mit augenblicklicher Wirksamkeit alles aus meinem Besitzrecht in das Herrenrecht des Hl. Nazarius. Auf Grund untenstehender Fertigung soll alles ewiges Eigentum bleiben. Geschehen im Kloster Lorsch 282 am 6. März (783). Handzeichen der Theutlind, welche gebeten hat, daß diese Schenkung festgestellt und bestätigt werde. Handzeichen von Adalgot, Tietdolf und Ekkihard. Grimar war der Schreiber.


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