URKUNDE 759 (2. Oktober 783 — Reg. 1839) Schenkung des Arnold im gleichen Dorf unter Kaiser Karl und Abt Helmerich In Christi Namen, am 2. Oktober, im 15. Regierungsjahre des ruhmreichen Königs Karl, unseres Herrn. Ich, Arnold, weise zu meinem Seelenheile dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Helmerich als Abt vorsteht, eine Schenkung zu. Ich übergebe i;im Güter in Suezzingen (Schwetzingen w. Heidelberg), nämlich zwei Hofreiten, einen Knecht namens Lütmund, 60 Joch Ackerland, einen Wald, eine Wiese und alles Zubehör, überhaupt alles, was ich in dem schon genannten Dorf besitze, Wohnhäuser, Stallungen und Scheunen, Mühlen, Teiche, Bäche, Wiesen, Weiden, Wege, Pflanzland und Ödland, alles in seiner Gesamtheit, was ich gekauft oder sonstwie erworben habe. Vom heutigen Tage an übergebe und übertrage ich alles in Gottes Namen als ewiges Eigengut aus meinem Besitz- in das Eigentums- und Herrenrecht des Hl. Nazarius. Urkundlich dessen der ordnungsgemäße vertragliche Abschluß. Geschehen im Kloster Lorsch; Tag und Zeit wie oben erwähnt. Handzeichen des Arnold, der diese Schenkung getätigt hat. Handzeichen der (Zeugen) Hertdrich, Tiedo und Gebehard. Grimar als Schreiber.
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