Urkunde 758 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 758 (2. März 782 — Reg. 1692) Schenkung des Alicho und der Colona unter Karl dem Großen Im oben genannten Jahre machen wir, Alicho und meine Gemahlin Colona beziehungsweise Berthsuint, eine Stiftung, welche dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius zukommen soll, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, in dem der ehrwürdige Gundeland als Abt waltet. Die Vergabung, nämlich eine Hofreite in Suezzingen (Schwetzingen w. Heidelberg) soll, wie wir wünschen, für ewige Zeiten gelten und unserem Seelenheile dienen. Für die spätere Zeit gereiche sie jenem Orte zur Mehrung seines Vermögensertrages. Urkundlich dessen die untenstehende Fertigung. Geschehen im Kloster Lorsch am 2. März (782). Handzeichen des Alicho, von dem diese Schenkung stammt. Handzeichen der (Zeugen) Engilbert, Lantbert und Walaram. Schreiber: Rudolf.


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