Urkunde 755 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 755 (26. September 776 — Reg. 1304) Schenkung des Weltrich unter König Karl und Abt Gundeland Im folgenden Jahre, unter den gleichen Herren, nämlich unserem Herrn Karl und Gundeland. Ich, Weldrich, wende zum Heile meiner Seele dem Heiligen Gottes Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, eine Vergabung zu. Sie, die nach meinem Wunsche für alle Zeiten dauern soll, besteht aus der Hälfte meines gesamten Güterbesitzes, den ich in Suezzingen (Schwetzingen w. Heidelberg) habe: Hofreiten, Felder, Wiesen, Wälder, Weiden, Wasserrechte. Ich übergebe und übertrage die entsprechenden Grundstücke im Namen Gottes als ewiges Eigengut vom gegenwärtigen Tage an aus meinem Eigentums-in das Besitz- und Herrenrecht des Hl. Nazarius. Geschehen in öffentlicher Versammlung im Kloster Lorsch und vertraglich sichergestellt am 26. September (776). Handzeichen des Stifters Waldrich. Handzeichen der (Zeugen) Walram, Oddacer und Babo. Heriland hat dies geschrieben. — Die Schenkungsurkunde, welche der nämliche Waldrich über die gleichen Besitzungen am 23. August (776) veranlaßte, hat Grimar geschrieben. Als Zeugen gab er an: Nortmann, Hederich, Danzo, Cunibreth und Cunifrit, Raddolt.


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