Urkunde 752 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 752 (7. Oktober 772 — Reg. 813) Schenkung des Wolfgang im gleichen Dorf unter König Karl und Abt Gundeland Im 4. Regierungsjahre des nämlichen ruhmreichen Königs mache ich, Wolfgang, dem heiligen Märtyrer des Herrn, Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, das unter der Leitung des ehrwürdigen Abtes Gundeland steht, eine nach meinem Willen für ewige Zeiten bestimmte Stiftung in Suezzingen (Schwetzingen w. Heidelberg). Sie erfolgt zum Seelenheile des Chram-walaho, der mir diese Güter aus seinem eigenen Besitztum mit der Auflage übergeben hat, sie dem genannten Märtyrer Nazarius weiterzugeben, was ich hiermit getan habe. Es handelt sich um eine Hofreite mit allem Zubehör. Im Namen Gottes übergebe ich sie zu ewigem Besitztum mit gegenwärtigem von mir ausgefertigtem Vertrag. Geschehen im Kloster Lorsch am 7. Oktober (772). Handzeichen des Wolfgang, der diese Schenkung machte. Handzeichen des Erembert. Schreiber war Samuel. 279


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