Urkunde 751 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 751 (in der Zeit zwischen 768 und 779 — Reg. 443) Schenkung des Aloher im gleichen Weiler unter Karl dem Großen und Abt Gundehind Im l. Regierungsjahr Karls des Großen, des ruhmreichen Königs, unseres Herrn. Ich, Aloher, widme dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorstsht, eine fromme Spende. Im Namen Gottes schenke ich alles, was ich in Suezzingen (Schwetzingen w. Heidelberg) besitze, Hofreiten, Wohnhäuser, Herrenhäuser, landwirtschaftliche Bauten, Äcker, Felder, Wiesen, Weiden, Baumgärten, Wälder, Wege, Wasserstellen und Wasserläufe — als ewige? Eigentum für jetzt und später. Zu allen Zeiten möge alles dem Vorteil jener Stätte dienen. Geschehen im Kloster Lorsch mit ordnungsgemäßer Fertigung. Handzeichen des Aloher, der diese Schenkung machte. Handzeichen von Eberkar, Hucbert und Heribert. Samuel als Schreiber.


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