Urkunde 746 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 746 (2. April 807 — Reg. 2961) Schenkung des Weringer in demselben Dorf unter dem Herrn und König Karl und Abt Adalung In Gottes Namen bringe ich, Weringer, zu meinem Seelenheile dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius eine Opferspende dar. Der Leib des Heiligen ruht im Kloster Lorsch) in dem der ehrwürdige Adalung als Abt waltet. Ich schenke in Bergeheim (HeidelbergBergheim) ein Weingut imd in Hantscuhesheim (Heidelberg-Handschuhsheim) ein anderes Weingut, vier Leibeigene, nämlich Reginsuind und ihren Sohn Theotbert, Ruotsuind und ihre Tochter Adalsuind, zugleich mit ihrem Hab und Gut. Alles übergebe ich unter dem heutigen Tage im Namen Gottes als ewiges Eigentum. Geschehen im Kloster Lorsch. Geschlossen und gefertigt am 2. April. Im 39. Regierungsjahr (807) unseres Herrn, des ruhmreichsten Kaisers Karl. Handzeichen des Stifters Weringer. Handzeichen dar (Zeugen) Walamar) Helmger und Adalrich.


Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de