Urkunde 745 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 745 (23. Oktober 802 — Reg. 2773) Schenkung der Uodilhild im nämlichen Dorf unter König Karl und Abt Richbodo Ich, Uodilhilt, mache zum Heile meiner Seele eine nach meinem Willen für ewige Zeiten bestimmte Vergabung an den heiligen Märtyrer Christi Nfazarius), dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Richbodo als Abt vorsteht. Ich schenke in Bergeheim (Heidelberg-Bergheim) eine Hube, eine Hofreite, einen in dieser Hofreite gelegenen Weinberg, sechs Leibeigene, nämlich Heriman, Nortsuind, Liobgard und ihre Söhne, Luther und Wigbert, Liebheid, ferner Felder, Wiesen, Weiden, Wege, Wälder, stehende und fließende Gewässer und überhaupt alles, was ich dort bisher besessen habe. Alles übergebe ich im Namen Gottes als ewiges Eigentum. Der Vertragsabschluß ist damit in Kraft getreten. Geschehen im Kloster Lorsch am 23. Oktober, im 35. Regierungsjahr (802) unseres Herrn, des ruhmreichen Kaisers Karl. Handzeichen der Uodilhild, welche diese Schenkung gemacht und gebeten hat, daß sie schriftlich niedergelegt werde. Handzeichen de:' (Zeugen) Engilbert, Eberwin und Einold. Der Schreiber war Reginbert.


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