URKUNDE 742 (3. April 867 — Reg. 3475) (Vgl. Urk. Nr. 728) Ich, Walach, mache in Gottes Namen und zu meinem Seelenheil an den heiligen Märtyrer Christi (Nazarius) eine Vergabung. Der Leib des Heiligen ruht im Kloster Lorsch, dem der ehrwürdige Thiotroch als Abt vorsteht. Es ist mein Wille, daß meine Zuwendung von ewiger Dauer sei. Ich schenke alles das, was ich in Wibilinga (Heidelberg-Wteblingen) und Bergeheim (Heidelberg-Bergheim) zu eigen habe. Diese Übereignung soll jederzeit fest und unverbrüchlich bestehen bleiben. Die Fertigung wurde durchgeführt. Geschehen im Dorf Wibilinga im 867. Jahre nach Christi Fleischwerdung und im 27. Jahre der Regierung des Herrn und Königs Ludwig (des Deutschen), am 3. April. Handzeichen des Stifters Walach. Handzeichen der (Zeugen) Tietherich, Arnold und Folcrad, Sigebert. Reginbald hat dies an Stelle von Himmi geschrieben und die Zeit, wie oben, festgestellt.
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