URKUNDE 739 (13. Juni 838 — Reg. 3298) Schenkung von Berolf und Gerlind unter König Ludwig (dem Frommen) und Abt Samuel Wir, Berolf und Gerlint, meine Gemahlin, wollen zu unserem und unserer Eltern Seelenheil ein Almosen spenden. Es ist bestimmt für den heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib in dem unter der Leitung des ehrwürdigen Abtes Samuel stehenden Kloster Lorsch ruht, in dem die hochgeschätzte Schar der Mönche Tag und Nacht dem Herrn und Gott dient. Folgende Güter sind es, die wir schenken: Gerlint gibt zwei Morgen Land in Wibilingen (Heidelberg-Wieblingen), und ich gebe ein Stück Rodland in Bergeheim (Heidelberg-Bergheim). In Gottes Namen sollen diese Güter auf Grund dieses Vertrages immerwährendes Eigentum bleiben. Geschehen im Kloster Lorsch am 13. Juni im 22. (richtig wohl: 15.) Regierungsjahre des Kaisers Ludwig. Handzeichen 274 der Stifter Berolf und Gerlind. Handzeichen der (Zeugen) Wolfhard, Acco und Albold, Schreiber: Altwin.
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