Urkunde 735 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 735 (18. März 852 — Reg. 3366) Schenkung des Nagalhard unter König Ludwig (dem Deutschen) und Abt Samuel Im 12. Regierungsjahre des Herrn Ludwig, des Königs über die Ostfranken. Ich, Nagalhard, mache zu meinem und meiner Eltern Seelenheil eine fromme Stiftung an den heiligen Märtyrer Christi N(azarius), dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Samuel als Abt vorsteht. Ich schenke sieben Joch Ackerland in Wibilingen (Heidelberg-Wieblingen) und in Sikkenheim (Mannheim-Seckenheim) eine Wiese. Im Namen Gottes mögen diese Güter ewiges Eigentum bleiben. Die Fertigung wurde durchgeführt. Geschehen im vorgenannten Ort am 18. März (852). Handzeichen des Nagalhard, der diese Schenkung machte. Handzeichen der (Zeugen) Hartbald, Tiothelm und Willifrid. Tiotroch hat dies geschrieben.


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