Urkunde 731 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 731 (1. Mai 808 — Reg. 2980) Schenkung des Erkanbald in demselben Dorf unter Karl dem Großen und Abt Adalung Im Namen Gottes mache ich, der Priester Erkanbalt, zu meinem und meines Bruders Erlebald Seelenheil eine Vergabung. Sie ist bestimmt für den heiligen Märtyrer Christi Nfazarius), der im Kloster Lorsch ruht. Ich schenke einen Weinberg und 12 Joch Ackerland in Wibilinga (Heidelberg-Wieblingen) und eine Wiese im Ertrage von vier Fuder Heu und eine Leibeigene namens Wolfhilt in Lobodunowa (in der Ladenburger Aue). Urkund dessen nachstehende Fertigung. Geschehen im Kloster Lorsch am l. Mai, im 40. Regierungsjahr unseres Herrn, des ruhmreichen Königs Karl. Namenszeichen des Stifters Erkanbald. Handzeichen der (Zeugen) Eberwin, Ratold und Guntbert. Altwin hat (diese Urkunde) geschrieben.


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