URKUNDE 719 (25. März 755 — Reg. 2498) Schenkung des Hiltdifrid im gleichen Dorf unter Kaiser (richtig: König) Karl In Christi Namen, am 25. März im 27. Regierungsjahre unseres Herrn, des ruhmreichen Königs Karl, bringe ich, Hiltdifrid, zum Seelenheile des Ramtbert, des Sohnes des Dudo, dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius eine Opferspende dar. Der Heilige ruht im Oberrheingauer Kloster Lorsch, dem der ehrwürdige Richbodo als Abt vorsteht. Ich bestimme, daß meine Zuwendung für ewige Zeiten gelten soll und erkläre, daß sie vollkommen freiwillig erfolgt, ich schenke die Liegenschaft, welche mir Rambert als rechtmäßiger Besitzer mit der Weisung übergeben hat, sie zu seinem Seelenheil an den Hl. N(azaritts) weiterzureichen, was ich hiermit getan habe. ich übergebe und übertrage am heutigen Tage in pago lobodonensi (im Ladengau), und zwar in Wibilinga (Heidelberg-Wieblingen) acht Joch A.ckerland in unversehrter Gesamtheit unter die Herrschaft des Hl. ~N(azanus), damit sie von diesem Tage an und künftig jener heiligen Stätte erhöhten Ertrag einbringen mögen. Diese Vergabung soll jederzeit fest und unverbrüchlich bleiben. Damit ist der Vertrag abgeschlossen. Geschehen im Kloster Lorsch. Handzeichen des Stifters Hiltdifrid. Der Schreiber war Samuel.
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