URKUNDE 717 (14. Juli 792 — Reg. 2386) Schenkung des Erprath im nämlichen Dorf unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Ridibodo Ich, Erprath, mache im Namen Gottes und zu meinem Seelenheile eine nach meinem Willen für ewige Zeiten bestimmte Vergabung an den heiligen Märtyrer Christi Nazarius, welcher im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht. Ich schenke in Wibilingen (Heidelberg-Wieblmgen) eine Hofreite, einen Weinberg, zehn Morgen Land und vier Leibeigene. Mit Wirksamkeit vom gegenwärtigen Tage übergebe und übertrage ich dies alles im Namen Gottes aus meinem Besitzrecht in das Eigentums- und Herrenrecht des Hl. 'N(azarius). Auf ewig möge es sein eigen sein. Der Vertragsabschluß ist damit in Kraft getreten. Geschehen im Kloster Lorsch, am 14. Juli im 24. Regierungs-)'ahr (792) unseres Herrn, des Königs Karl. Handzeichen des Erphrahd, der diese Schenkung machte. Handzeichen der (Zeugen) Benno, Sigirich und Willirich. Reginbert als Schreiber. 266
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