URKUNDE 711 (25. November 796 — Reg. 2563) Schenkung von Gozbert und Betta unter Kairl dem Großen und Abt Richbod In Christi Namen, am 25. November im 29. Regierungsjahre unseres Herrn, des ruhmreichen Königs Karl. Wir, Gozbert und Betta., meine Ehefrau, machen eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Gottes 'N(azarius,, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Richbodo als Abt vorsteht. Wir bestimmen, daß unsere Gabe für ewige Zeiten hingegeben sein soll. Wir schenken in lobodoninse (im Ladengau), und zwar im Dorfe Wibilinga (Heidelberg-Wieblingen) eine halbe Hube mit Ausnahme von einem halben Joch. Wir schenken ferner eine Hofreite und alles das, was zu jener Hube gehört) ein 263 Stück Land, geeignet als Bauplatz für eine Mühle und ein weiteres, geeignet für die Anlage eines Stauwehres. Dieser Platz hat auf der einen Seite eine gemeinsame Grenze mit den Grundstücken von Merolf und Willibert. Geschenkt sei auch das, was von dem Stauwehr auf jene Hube übergreift. Wir übergeben und übertragen Äcker, Felder, Wiesen, Weiden, Wege, Wälder, stehende und fließende Gewässer, alles und in allen seinen Teilen. Im Namen Gottes möge es in der Weise ewiges Besitztum bleiben, daß es künftig jener heiligen Stätte jederzeit zum Nutzen und Vorteil gereiche. Geschlossen und gefertigt. Geschehen im Kloster Lorsch. Tag und Zeit wie oben. Handzeichen von Gozbert und seiner Gattin Betta) welche diese Schenkung durchgeführt haben. Rudolf hat sie niedergeschrieben.
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